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19.01.2022

„Blauer Kompass“ startet als neuer Bundespreis in erste Bewerbungsrunde

Kommunen mit Klimaanpassungsprojekten können sich erstmals bewerben

Heute startet die Bewerbungsfrist für den „Blauen Kompass“, die höchste staatliche Auszeichnung in Deutschland für Projekte zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Im Jahr 2022 wird der Preis erstmals als Bundespreis ausgelobt. Ab sofort suchen Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gemeinsam innovative Projekte mit nachhaltigen Lösungen für die Klimaanpassung. Bewerben können sich wie bisher private und kommunale Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen. Neu ab 2022: Erstmals können auch Städte, Gemeinden und Landkreise ihre innovativen Projekte einreichen. Bewerbungsfrist ist der 25. März 2022. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro je Gewinnerprojekt dotiert.

Logo des Bundespreis Blauer Kompass 
Quelle: BMUV & UBA Quelle: BMUV & UBA

Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Klimavorsorge und Klimaanpassung sind zur dringenden Zwillingsaufgabe geworden. Das haben uns die Flutkatastrophe im letzten Sommer sowie die trockenen Sommer der letzten Jahre sehr deutlich gezeigt. Kommunen sind in besonderem Maße gefordert, wenn es um die Abwehr von Folgen der Klimakrise geht. Der Bund steht daher den Kommunen mit Förderung, Beratung und Kompetenzaufbau vor Ort zur Seite. Kommunen in Deutschland sind vielfältig, und jede hat ganz eigene Voraussetzungen. Dennoch können Bürgermeister*innen und Landrät*innen gut voneinander lernen. Mit dem neu aufgelegten Bundespreis ‚Blauer Kompass‘ wollen wir bewusst solche Lösungen finden, die zum Nachahmen auffordern, um deutschlandweit die bestmögliche Klimaanpassung zu erreichen.“

Lesen Sie den gesamten Artikel auf der Seite des Umweltbundesamtes

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